John Degenkolb bei der Deutschen Meisterschaft in Stuttgart

Radprofi John Degenkolb ist enttäuscht darüber, dass sein Team ihn nicht für die Tour de France nominiert hat. Der Oberurseler hält sich für die Zukunft alle Möglichkeiten offen – nur an Rücktritt denkt er nicht.

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John Degenkolb beim Interview
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John Degenkolb ist enttäuscht von der Entscheidung seines Teams Lotto Soudal, das bei der diesjährigen Tour de France auf die Hilfe des Oberurselers verzichtet. "Es wäre schön gewesen, gerade weil der Parcours mir auch ganz gut liegt", sagte Degenkolb dem hr-sport am Rande der Rad-DM in Stuttgart. "Aber das Leben geht weiter und es gibt Wichtigeres am Ende."

"Die Lust am Radfahren ist noch da"

Was die Ausbootung für die Zukunft Degenkolbs bedeutet, kann der 32-Jährige zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. "Im Moment ist alles in der Planung. Wenn es eine Möglichkeit gibt, im Team zu bleiben, würde ich das gerne wahrnehmen. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass ich wechseln werde", so Degenkolb, dessen Vertrag am Ende des Jahres ausläuft.

Sicher ist sich der Hesse immerhin, dass er auch im kommenden Jahr noch professionell Radfahren wird. Auch wenn es ihm die "neue Generation", wie er grinsend anmerkte, nicht gerade leicht mache. "Die Lust am Radfahren und am Rennen fahren ist noch da. Aufzuhören ist keine Option", stellte Degenkolb klar.