Dylan Wruck von den Löwen Frankfurt

Die Löwen Frankfurt stehen im Playoff-Halbfinale der DEL2 kurz vor dem Einzug in die Endspiel-Serie. Besonders ein Spieler bereitet Gegner Heilbronn Kopfzerbrechen.

Die Löwen Frankfurt sind in der zweiten Eishockey-Liga aktuell nicht zu stoppen - selbst dann nicht, wenn sie nicht an ihrem Limit spielen. "Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben trotzdem einen Weg gefunden, den Sieg zu holen", fasste Cheftrainer Bo Subr das 5:2 gegen Heilbronn am Montagabend zusammen.

Der Tscheche war besonders mit dem ersten Drittel unzufrieden. Seinem Team gelang es trotzdem, mit einem knappen Vorsprung in die erste Pause zu gehen. Ein Umstand, der auch Heilbronns Trainer Jason Morgan zunehmend verzweifeln ließ. "Frankfurt nutzt alle Fehler, die wir machen", sagte er. Seine Mannschaft habe nie aufgegeben und es noch einmal spannend gemacht. Gegen die starken Löwen reichte das jedoch einmal mehr nicht aus.

Sonderlob für Keeper Hildebrand

Daran hatte einer besonderen Anteil: Frankfurts Keeper Jake Hildebrand. "Heute hat er definitiv den Unterschied gemacht", so Morgan. Sein Kollege Subr stimmte in die Lobeshymnen ein: "Er ist da, wenn wir ihn brauchen. Für uns ist er einer der Schlüsselspieler."

Auch dank Hildebrand führen die Löwen Frankfurt in ihrer überragenden Halbfinal-Serie mit 3:0. Damit kann das Team schon am Mittwoch (20 Uhr) in Heilbronn mit einem Sieg den Finaleinzug klarmachen. Bereits im Viertelfinale gegen Freiburg hatten die Löwen mit vier Siegen in vier Spielen einen sogenannten "Sweep" feiern können.

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Löwen Frankfurt weiter - Spannung im Hessenduell

Szene aus dem Spiel der Löwen Frankfurt in Freiburg
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