Ein Bild aus der Vergangenheit: Olli Salo als Head Coach der Löwen Frankfurt

Die Löwen Frankfurt ziehen aus dem 0:7 in Kassel Konsequenzen und feuern ihren Cheftrainer. Seinen Posten übernimmt zunächst Sportdirektor Fritzmeier.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kassel siegt im Hessenderby

Was für ein Abend: Die Kassel Huskies jubeln über einen Kantersieg gegen die Löwen Frankfurt.
Ende des Audiobeitrags

Auf die bittere Derby-Niederlage folgt der Trainerwechsel: Olli Salo ist nicht mehr Head Coach des Eishockey-Zweitligisten Löwen Frankfurt. Das Team hatte am Freitag mit 0:7 in Kassel verloren.

"Müssen jetzt die Kräfte bündeln"

"Leider können wir so definitiv nicht weitermachen. Weder die Ergebnisse noch die Art und Weise, wie Mannschaft derzeit spielt, ist akzeptabel", so Sportdirektor Franz-David Fritzmeier. Alle anderen aus dem Trainerteam bleiben der Vereinsmeldung zufolge in ihren Ämtern.

Fritzmeier: "Wir haben ein starkes Trainerteam und müssen die Kräfte jetzt bündeln. Ich werde zumindest bis auf weiteres die Verantwortung als Head Coach an der Bande übernehmen in Zeiten, in denen vor allem auch die Wirtschaftlichkeit immer noch eine sehr große Rolle spielt."

Ins Mittelfeld abgerutscht

Der 40-Jährige, der vor fast genau drei Jahren als Sportdirektor zu den Löwen gekommen war, war in der Vergangenheit bereits in Krefeld und Duisburg als Cheftrainer tätig. In Frankfurt übernahm er das Traineramt im Frühjahr 2018 kurzzeitig und feierte den Halbfinaleinzug in den Playoffs.

Nach den jüngsten Pleiten sind die Löwen Frankfurt, die mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet waren, in der Tabelle ins Mittelfeld abgerutscht. Schon am morgigen Sonntag (17 Uhr) geht es mit dem Spiel gegen Bayreuth weiter.