Gesa Felicitas Krause

Gesa Felicitas Krause hat beim Diamond-League-Finale in Zürich ihren eigenen deutschen Rekord über 3.000 Meter Hindernis verbessert. Die Hessin präsentierte sich mit Blick auf die WM in Doha in Topform.

Gesa Felicitas Krause hat ihren eigenen deutschen Rekord über 3000 Meter Hindernis beim Diamond-League-Finale in Zürich um fast fünf Sekunden verbessert. Die zweimalige Europameisterin aus Ehringshausen (Lahn-Dill) wurde am Donnerstagabend in 9:07,51 Minuten starke Fünfte.

Die bisherige Bestmarke der deutschen Serienmeisterin stand seit zwei Jahren bei 9:11,85 Minuten. Für ihren fünften Rang erhielt die Mittelhessin ein Preisgeld von 5.000 Dollar (4500 Euro). Den Sieg und den 50.000-Dollar-Jackpot sicherte sich die Kenianerin Beatrice Chepkoech in 9:01,71 Minuten. Das zweite Finale der Leichtathletik-Superserie findet am 6. September in Brüssel statt.

"So ein Rennen habe ich gebraucht"

"Ich bin froh, endlich diese 9:10-Minuten-Barriere geknackt zu haben. Ich bin sehr offensiv angegangen, am Schluss habe ich mir dann gesagt, Kopf aus und nicht mehr nachdenken", sagte Krause: "Ich glaube, so ein Rennen habe ich gebraucht."