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Kevin Kranz (v.l.), Pamela Dutkiewicz und Gesa Felicitas Krause hoffen auf eine Medaille. Bild © Imago Images

Bei den Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Leipzig sind am Wochenende auch zahlreiche Hessen am Start. In diesen Disziplinen zählen sie zu den Favoriten.

60 Meter

Besonders im Sprint können sich die hessischen Athletinnen und Athleten Chancen auf Medaillen ausrechnen. Bei den Männern geht der deutsche 100-Meter-Meister Kevin Kranz (Sprintteam Wetzlar) aussichtsreich ins Rennen. Spätestens, nachdem der Titelverteidiger, der Hanauer Julian Reus seinen Start absagte. Kranz hält mit 6,60 Sekunden die deutsche Jahresbestzeit. Doch auch Michael Pohl (ebenfalls Wetzlar) sollte man nicht übersehen.

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Kevin Kranz im heimspiel!

100-Meter-Meister Kevin Kranz ist am Montagabend ab 23.15 Uhr im heimspiel! im hr-fernsehen zu Gast.

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Imago Rebekka Haase
Rebekka Haase Bild © Imago Images

Bei den Frauen kommt die Topfavoritin ebenfalls vom Sprintteam Wetzlar: Rebekka Haase. Die EM-Dritte mit der Staffel tritt seit diesem Jahr für die Mittelhessen an. Mit 7,23 Sekunden ist sie derzeit die Nummer eins in Deutschland und damit auch schneller als Gina Lückenkemper, die ihre Hallensaison bereits beendet hat.

200 Meter

Über die lange Sprintdistanz ist Haase sogar noch stärker, gewann die Hallenmeisterschaften seit 2014 vier Mal in Folge. Aktuell hält sie mit 23,25 Sekunden die europäische Jahresbestzeit. Bei den Männern ist mit Vorjahressieger Steven Müller (LG Friedberg-Fauerbach) ebenfalls ein Hesse unter den Siegkandidaten.

60 Meter Hürden

Bei den Hürdenläuferinnen führt kein Weg an Pamela Dutkiewicz vorbei. Die EM-Zweite aus Kassel dürfte sich erneut mit Cindy Roleder um den Titel streiten. Mit 7,89 Sekunden war Dutkiewicz in diesem Jahr bereits so schnell unterwegs wie keine andere Frau in Europa.

3.000 Meter

Florian Orth
Florian Orth Bild © picture-alliance/dpa

Wechseln wir zur Langdistanz: Der gebürtige Schwalmstädter Florian Orth will in Leipzig über 3.000 Meter angreifen. Mit 7:54,27 Minuten führt er die deutsche Jahresbestenliste an und hat damit bereits die Norm für die Hallen-Europameisterschaften Anfang März in Glasgow erfüllt.

Bei den Frauen darf sich Gesa Felicitas Krause aus Ehringhausen Hoffnungen machen, aufs Treppchen zu laufen. Die Europameisterin über 3.000 Meter Hindernis ist die drittbeste Zeit des Jahres gelaufen, hat aber - voraussichtlich - starke Konkurrenz: unter anderem Konstanze Klosterhalfen. Die Leverkusenerin hatte im Vorjahr den 30 Jahre alten deutschen Hallenrekord unterboten und setzt derzeit in den USA sportliche Ausrufezeichen.

Stabhochsprung

Hier sorgt Katharina Bauer für Gesprächsstoff. Die gebürtige Wiesbadenerin will sich als erste Topathletin mit Defibrillator für die Hallen-EM qualifizieren. Das kleine Gerät, das ihren Herzrhythmus überwacht, wurde ihr im vergangenen Jahr eingesetzt. Die vorgegebene Höhe für die EM hat die aktuell zweitbeste deutsche Stabhochspringerin bereits erfüllt.

Kugelstoßen

Sara Gambetta beim Kugelstoßen
Sara Gambetta Bild © picture-alliance/dpa

Alles andere als der Titel für Christina Schwanitz wäre eine Riesenüberraschung. Doch dahinter geht es eng zu. Gute Chancen auf Platz zwei hat Sara Gambetta (Lauterbach), die die 18 Meter anpeilt .

Thema: heimspiel!, 16.2.19, 17.15 Uhr