Hessens Landessportbund-Chef Rolf Müller hat sich für eine Wahl von Thomas Weikert zum neuen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes ausgesprochen. Weikert erfülle "in höchstem Maße alle Anforderungen, die das Amt des obersten Sportfunktionärs der Bundesrepublik mit sich bringt", sagte Müller am Donnerstag in einer Mitteilung.

Nach Ansicht des 73-Jährigen habe Weikert in seiner langjährigen Arbeit als Tischtennis-Funktionär nicht nur die eigene Sportart weiterentwickelt, sondern den gesamten Sport im Blick gehabt. Dass der 59 Jahre alte Präsident des Internationalen Tischtennis-Verbandes als Vorsitzender des Sportkreises Limburg-Weilburg auch die Belange des Breitensports vertrete und überaus teamfähig sei, qualifiziere ihn besonders für die Nachfolge von DOSB-Chef Alfons Hörmann. "Weikert vereint all das, was ein DOSB-Präsident mitbringen muss. Er ist ein idealer Vertreter des Leistungs- und des Breitensports", sagte Müller.