Isabell Werth ist in der Dressur weiter das Maß der Dinge. Bei der Olympiasichtung in Kronberg gewann die 51-Jährige alle wichtigen Prüfungen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Olympiakandidatinnen in bestechender Form

 Isabell Werth auf ihrem Pferd Bella Rose
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Die Olympiakandidatinnen Isabell Werth, Jessica von Bredow-Werndl und Dorothee Schneider haben sich bei der zweiten Olympiasichtung in Top-Form präsentiert. Am erfolgreichsten ritt im hessischen Kronberg wieder einmal Werth. Die sechsmalige Olympiasiegerin aus Rheinberg gewann am Sonntag mit ihrer Stute Bella Rose auch den Grand Prix Special, die Richter bewerteten ihre Vorstellung mit 85,596 Prozent.

"Wir sind jetzt auf dem Level, das wir wollten, um zu Olympia zu reisen", sagte die 51-Jährige nach ihrem Sieg. Ihr Pferd habe sich viel schneller entwickelt als erwartet. "Jetzt wird kurz durchgeatmet", sagte Werth.

Bundestrainerin lobt Pferde: "beängstigend gut"

Zweite wurde von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Dalera (84,766). Für sie gehe mit Tokio "ein Traum in Erfüllung", wie sie sagte. Ihr Pferd sei in einer "abnormalen Form". Schneider wurde mit Showtime Dritte (82,575), für die Reiterin aus Framersheim wären es die dritten Olympischen Spiele. Die Folgen ihres Reitunfalls merke sie kaum noch, berichtete die 52-Jährige. 

Die drei Reiterinnen gelten für Tokio als gesetzt, die offizielle Nominierung stand am Sonntagmittag jedoch noch aus. Laut Bundestrainerin Monica Theodorescu hatten sich die drei Reiterinnen und deren Pferde in Kronberg "beängstigend gut" präsentiert. Das wichtigste Ziel für Tokio sei die Mannschaft-Goldmedaille.

In Kronberg hatte Werth auch die anderen wichtigen Prüfungen gewonnen, darunter die Kür im Sattel von Quantaz. Es folgten Schneider mit Faustus und von Bredow-Werndl mit Zaire.