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Stephan Leyhe hat ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss die ersten Sprünge absolviert. Jetzt arbeitet der Willinger an seinem Comeback in der kommenden Skisprung-Saison.

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Audioseite Skispringer Leyhe feiert Trainings-Comeback

Stephan Leyhe
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365 Tage nach seinem Kreuzbandriss in Trondheim hat Skispringer Stephan Leyhe wieder erste Sprünge auf der Schanze absolviert. "Ein Jahr lang anders trainieren, als man es kennt. Immer das Ziel vor Augen: wieder springen", schrieb der Willinger in einem Instagram-Post, "und das habe ich diese Woche geschafft, habe meine ersten Sprünge gemacht. Jetzt geht der Weg des Comebacks in eine neue Phase."

Leyhe und der Deutsche Skiverband (FIS) bestätigten, dass der Team-Weltmeister von 2019 in seiner Wahlheimat Hinterzarten auf der 70-m-Schanze drei Sprünge problemlos absolviert hat. Bundestrainer Stefan Horngacher hatte den Test mitorganisiert und beobachtet.

Olympia als Ziel

Bereits sein Heimspiel in Willingen Ende Januar hatte Leyhe als Zuschauer verfolgt und betont, dass es ihm schwergefallen sei, nicht selbst die Skier anzuschnallen. Auch die Springen der Vierschanzen-Tournee hatte er aufmerksam verfolgt. "Wenn ich vor dem Fernseher sitze, dann juckt es in den Füßen und ich würde schon gerne von einer kleinen Schanze springen", hatte Leyhe betont.

"Aber ich muss mir die Zeit nehmen, damit ich dem Knie wieder vertrauen kann." Jetzt ist das Vertrauen zurück. Im Sommer will Leyhe die neue Saison in Angriff nehmen. Die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking hat er nach wie vor fest im Visier.