Sebastian Vettel
Sebastian Vettel hat gut lachen Bild © Imago Images

Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt meldet sich Sebastian Vettel im Training zum großen Preis von Bahrain eindrucksvoll zurück. Der Heppenheimer verrät auch den ganz besonderen Grund, warum er in der Wüste unbedingt gewinnen will.

Sebastian Vettel und Ferrari sind bereit für das Comeback in der Formel 1. Zwei Wochen nach der Pleite beim Saisonstart in Australien setzte die Scuderia im freien Training zum Großen Preis von Bahrain ein Zeichen der Stärke. Vettel und sein neuer Teamkollege Charles Leclerc dominierten am Freitag beide Einheiten und dürfen dem Qualifying am Samstag zuversichtlich entgegenblicken.

"Mit Sicherheit war es heute besser, das Auto hat sich besser angefühlt auf der Strecke. Aber die Wahrheit werden wir erst morgen erfahren", sagte Vettel: "Wir können uns noch steigern. Es wird sehr, sehr eng."

"Im Moment sieht es so aus, als wäre Ferrari uns voraus"

Arbeit hat derweil Mercedes vor sich. Dem mit der Maximalausbeute von 44 Punkten angereisten Weltmeisterteam fehlte rund eine halbe Sekunde auf Ferrari. "Im Moment sieht es so aus, als wäre Ferrari uns voraus. Ich denke aber, im Qualifying wird es enger zugehen. Es wird ein harter Kampf", sagte Hamilton.  

Die Roten indes bestätigten auf dem Wüstenkurs in Sakhir die guten Eindrücke aus den Testfahrten, die sie zum Favoriten für den Saisonauftakt gemacht hatten. Was folgte, war eine große Enttäuschung: Der als Wunderauto gefeierte SF90 war langsamer als erwartet, Vettel wurde vor Leclerc nur Vierter. Seither haben die Ingenieure in Maranello an Lösungen für die Probleme gearbeitet - offenbar mit Erfolg. 

Vettels gewohnte Stärke in Bahrain

"Es gibt Gründe zu glauben, dass wir hier stärker sind. Wir haben einige Ideen, woran es gelegen hat", hatte Vettel am Donnerstag gesagt. 24 Stunden später ließ er auf der Strecke erste Taten folgen.

Vettel bewies am Freitag auch seine gewohnte Stärke in Bahrain. Auf dem 5,412 km langen Kurs, der nach eigenen Angaben nicht zu seinen Favoriten zählt, ist der viermalige Weltmeister mit vier Erfolgen Rekordsieger. 

"Vermutlich ist das das Geheimnis"

Einen Grund dafür verriet er im Vorfeld. "Ich liebe die Trophäe. Ich denke, der Pott ist einer der besten. Er ist groß und schwer, so sollte es sein. Vermutlich ist das das Geheimnis", sagte er mit einem Augenzwinkern: "Es lohnt sich, hier Gas zu geben."