Spieler der Frankfurt Universe
In der vergangenen Saison schaffte es Frankfurt bis in den German Bowl. Bild © Imago Images

Die Footballer von Frankfurt Universe starten am Wochenende in die neue Bundesliga-Saison. Was 2019 drin ist für den Vorjahresfinalisten? Das Team im Schnellcheck.

In der German Football League (GFL) werden wieder die Helme aufgezogen. Am Sonntag (16 Uhr) startet Frankfurt Universe mit einem Heimspiel gegen die Allgäu Comets in die neue Saison. Dem hr-sport hat der German-Bowl-Teilnehmer der vergangenen Spielzeit die wichtigsten Fragen vor dem ersten Kickoff beantwortet.

Was hat in der vergangenen Saison besonders gut geklappt?

Das Erreichen des German Bowls war sicherlich das Highlight der vergangenen Spielzeit. Natürlich war die knappe Niederlage (gegen die Schwäbisch Hall Unicorns; d. Red.) schmerzlich, aber unter dem Strich war es aus sportlicher Sicht eine sehr erfolgreiche Saison.

Was soll in der neuen Saison besser werden?

Wir müssen uns nach der abgeschlossenen Insolvenz stabilisieren und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, damit wir den American Football in Frankfurt auf eine solide Basis bringen.

Erwarteter Zuschauerschnitt bei Heimspielen:

Im vergangenen Jahr waren es ca. 1.700 Zuschauer, trotz der Problematik der Insolvenz. In diesem Jahr rechnen wir im Schnitt mit ca. 2.000 Zuschauern.

Gedanken zum ersten Saisonspiel:

Die Allgäu Comets sind ein Team, das letztes Jahr im Playoff-Viertelfinale war. Sie sind sehr erfahren und haben sich neu formiert. Somit können wir noch gar nicht genau sagen, was auf uns zukommt. Natürlich ist aber unser Anspruch, dass wir zu Hause einen Sieg mitnehmen und somit erfolgreich in die Saison starten.

Das Saisonziel ist:

Playoff-Teilnahme. Wenn möglich ein weiteres Heimspiel im Viertelfinale, was mindestens Platz zwei im Süden der regulären Saison bedeuten würde.

Die Zu- und Abgänge: Wer kam, wer ging?

Zugänge: u.a. Linebacker Kerim Homri (New Yorker Lions), Wide Receiver Lorenz Regler (Ingolstadt Dukes)

Abgänge: Marco Wagner (Offensive Line, Karriereende), John Tidwell (Defensive Back, Rückkehr in die USA), Timothy Thomas (Wide Receiver, Rückkehr nach England)

Das sagt Head-Coach Brian Caler:

Das Maß aller Dinge in der GFL Süd bleibt der Titelverteidiger, die Schwäbisch Hall Unicorns. Dahinter gibt es eine Reihe von Teams, die sich um die weiteren Playoffplätze streiten. Die GFL Süd wird sehr umkämpft sein und Teams wie die Ingolstadt Dukes, Allgäu Comets oder Stuttgart Scorpions sind neben uns als heiße Playoffkandidaten zu nennen.

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Der Weg in die Playoffs

Die German Football League ist in eine Nord- und eine Süd-Staffel unterteilt. In jeder Staffel spielen acht Mannschaften, die in der regulären Saison jeweils ein Hin- und ein Rückspiel gegen die anderen Teams ihrer Gruppe bestreiten. Frankfurt spielt in der Südstaffel und hat dort 14 Saisonspiele vor der Brust. Schafft es die universe unter die ersten Vier in der GFL Süd, qualifiziert sie sich fürs Playoff-Viertelfinale.

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