Eine Szene aus dem Hinspiel der Mercenaries gegen die Universe

Sowohl die Frankfurt Universe als auch die Marburg Mercenaries haben sich bereits vor dem letzten Spieltag der regulären Football-Saison für die Playoffs qualifiziert. Im abschließenden Derby wird es auf dem Feld trotzdem zur Sache gehen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Universe empfangen Mercenaries zum Abschluss der Regular Season

Frankfurt Universe Marburg Mercenaries
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Die German Football League hat es gut gemeint mit Hessens Football-Fans. Zum Abschluss der Regular Season treffen am Samstag (18 Uhr) die Frankfurt Universe und die Marburg Mercenaries zum Derby aufeinander. Ein echtes Leckerlie zum Schluss – bei dem es sportlich gesehen aber um nichts mehr geht. Trotzdem werden sich die Bundesligisten auf dem Feld nichts schenken. "Es ist eine gute Möglichkeit, um die eigene Form gegen ein Playoff-Team zu testen", sagt Universe-Headcoach Thomas Kösling dem hr-sport.

Beste Offense trifft auf beste Defense

Für die Post-Season sind beide Teams bereits qualifiziert. Frankfurt als Zweiter der Südstaffel, Marburg als Dritter. Vor allem die Söldner aus Mittelhessen spielen eine überraschend starke Saison und haben den favorisierten Men in Purple schon im Hinspiel das Leben richtig schwer gemacht (14:20). Der Angriff um Quarterback Jakeb Sullivan gehört zu den besten der Liga. Kein Team hat mehr Yards erworfen und erlaufen als die Mercenaries. "Diese Offense ist für jede Verteidigung eine schwere Aufgabe", so Kösling.

Die Defense wiederum ist das größte Pfund der Frankfurter, die den besten Abwehrverbund der Liga stellen. In der Offense liegen sie hinter Marburg und Meister Schwäbisch Hall auf Rang drei. "Die Universe ist auf der gesamten Breite super aufgestellt und echte Schwächen in der Mannschaft zu finden ist schwieriger, als alle Stärken aufzuzählen", sagte Mercenaries-Sportdirektor Michael Dalkowski gegenüber dem hr-sport.

Noch kein Marburger Sieg

Gemessen an der Historie ist die Sache klar: Seit dem Frankfurter Aufstieg 2016 haben sie noch kein einziges Hessen-Derby verloren. In dieser Saison scheint allerdings alles möglich für die Marburger.

Die Mercenaries planen ebenfalls, alle gesunden Stammkräfte zunächst auch spielen zu lassen, um im Rhythmus zu bleiben. "Ganz am Ende geht es halt um Sieg oder Niederlage im Hessen-Derby, das hat schon seinen eigenen Charakter", so Dalkowski. Zu viel werden aber beide Coaches sicherlich nicht riskieren. Vielleicht gibt es in den Playoffs aber noch ein drittes Aufeinandertreffen der beiden Clubs. Bei dem würde es dann auch um mehr gehen als ums Prestige.