Die Spieler der Marburg Mercenaries laufen über die Tartarnbahn auf das Spielfeld.
Die Mercenaries-Mannschaft hat sich seit der Saison 2018 verändert, Herz und Wille sind aber geblieben. Bild © Imago Images

Mit neuem Quarterback und gewohnter Mentalität starten die Marburg Mercenaries am Wochenende in die Bundesliga-Saison 2019. Was dieses Jahr drin ist für die Mittelhessen? Das Team im Schnellcheck.

Während die Football-Welt in den USA dieser Tage gespannt auf den NFL-Draft schaut, werden in der German Football League (GFL) schon wieder die Helme aufgezogen. Am Samstag (17 Uhr) steigt das erste Saisonspiel – und zwar mit hessischer Beteiligung. Die Marburg Mercenaries gastieren beim amtierenden deutschen Meister, den Schwäbisch Hall Unicorns. Dem hr-sport haben die Söldner die wichtigsten Fragen zur Saison 2019 beantwortet.

Was nimmt man Positives aus der vergangenen Saison mit?

Wir hatten ein starkes Wir-Gefühl in der Mannschaft und darauf wollen wir auch in 2019 aufbauen.

Was soll in der neuen Saison besser werden?

Zum Ende der Saison 2018 ist uns leider ein wenig die Luft ausgegangen; aufgrund von Verletzungen hatten wir einige Umstellungen in der Mannschaft, die dann letztendlich dazu geführt haben, dass wir die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft verpasst haben. Das soll in dieser Saison anders werden.

Wie viele Zuschauer sollen pro Heimspiel kommen?

Wir erwarten einen Schnitt von über 1.000 bis 1.200 Zuschauern. Zum Derby gegen die Frankfurt Universe knacken wir hoffentlich die 2.000.

Was bringt der Saisonauftakt?

Die Spiele gegen die Schwäbisch Hall Unicorns sind immer schwer. Aber zum Saisonstart haben es auch Topteams noch nicht so sehr mit der notwendigen Abstimmung, sodass wir auf eine ausgeglichene Partie hoffen. Wir sind alle froh, dass es endlich los geht.

Das Saisonziel ist:

Das Erreichen der Playoffs.

So hat sich das Team verändert:

Das Team wurde schon ganz gut durchgeschüttelt, auch wenn der Kern um Spieler wie Wide Receiver Hendrik Schwarz noch da ist. Schwer zu ersetzen sein wird Defensive Back Phil Lanieri. Freuen können wir uns bestimmt auf unseren neuen Quarterback Jakeb Sullivan und auf Linebacker Jet Moreland.

Das sagt Head-Coach Dale Heffron:

Die Südgruppe der GFL ist ausgeglichen wie nie. Natürlich sind Teams wie Schwäbisch Hall und Frankfurt Universe aufgrund ihrer Möglichkeiten und ihres qualitativ starken Kaders noch ein Stück weg von allen anderen. Aber so eine Saison ist lang und hinter den beiden kann sicherlich jeder jeden schlagen. Eine spannende Saison ist garantiert.

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Der Weg in die Playoffs

Die German Football League ist in eine Nord- und eine Süd-Staffel unterteilt. In jeder Staffel spielen acht Mannschaften, die in der regulären Saison jeweils ein Hin- und ein Rückspiel gegen die anderen Teams ihrer Gruppe bestreiten. Marburg spielt in der Südstaffel und hat dort 14 Saisonspiele vor der Brust. Schaffen es die Mercenaries unter die ersten Vier in der GFL Süd, qualifizieren sie sich fürs Playoff-Viertelfinale.

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