Da geht's nach Dresden: Mercenaries-Quarterback Jakeb Sullivan peilt den Auswärtssieg an.

Zum Auftakt der Playoffs in der German Football League bekommen es die Marburg Mercenaries mit einem Schwergewicht zu tun. Die Bilanz gegen die Dresden Monarchs spricht aber für die Mittelhessen.

Der Zweite der Nordstaffel empfängt den Dritten aus dem Süden. Oder: Die Marburg Mercenaries gastieren im Playoff-Viertelfinale am Sonntag (14 Uhr) bei den Dresden Monarchs. Glaubt man Mercenaries-Interimsheadcoach Tibor Gohmert, so sind die Rollen klar verteilt. "Sicherlich gehen die Monarchs - auch gerade aufgrund des Heimrechts - als Favorit in dieses Spiel", sagte Gohmert.

Chancenlos sehen sich die Mittelhessen freilich nicht. Vor allem, weil der starke Quarterback Jakeb Sullivan fast auf alle Passempfänger um Hendrik Schwarz zurückgreifen kann. Lediglich der Einsatz von Luke Wildung ist im Vorfeld der Partie fraglich.

Die "Söldner" wollen ihr Heil in der Offensive suchen. "Viel wird davon abhängen, ob wir Dresden unser Spiel aufzwingen können", erklärte Offensivkoordinator Elias Gniffke.

Dreimal trafen beide Teams bislang in den Playoffs um die Deutsche Football-Meisterschaft aufeinander. Die Bilanz spricht mit 2:1 für die Mercenaries. Besonders in Erinnerung blieb bei den Marburgern der 64:63-Sieg in einem spektakulären Spiel im Jahr 2009. Ein ähnliches Ergebnis würden die Hessen zehn Jahre später sicherlich unterschreiben.