Sebastian Vettel in seinem Ferrari auf der Strecke in Monza

Sebastian Vettel startet beim Großen Preis von Italien am Sonntag nur von Rang vier. Der Heppenheimer musste sich bei einem merkwürdigen Qualifying nicht nur den beiden Mercedes geschlagen geben, sondern einmal mehr auch seinem Ferrari-Team-Kollegen Charles Leclerc.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Vettel Viertschnellster im Qualifying

Der Ferrari von Sebastian Vettel funktioniert auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in den Ardennen hervorragend.
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Charles Leclerc hat Ferrari die Pole Position beim Heimrennen in Monza gesichert. Der Monegasse drehte im am Ende chaotischen Qualifying zum Großen Preis von Italien (Sonntag, 15.10 Uhr) die schnellste Runde und verwies Weltmeister und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (Großbritannien) sowie dessen Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas (Finnland) auf die Plätze zwei und drei. Sebastian Vettel (Heppenheim) im zweiten Ferrari startet nur von Rang vier in das 14. von 21 Saisonrennen.

Die Uhr tickt

Der Entscheidung vorausgegangen war eine kollektive Fehlleistung des beinahe gesamten Feldes. Beim Einrollen für die letzte schnelle Runde des Qualifyings fuhren die Piloten ungewöhnlich langsam, da niemand die entscheidende Runde auf der Highspeedstrecke ohne Windschatten angehen wollte.

Die Uhr tickte jedoch längst herunter, letztlich schaffte es nur Leclerc noch rechtzeitig über die Linie. Der Monegasse hatte beim ersten Versuch allerdings schon die beste Zeit geholt, nun konnte keiner seiner Konkurrenten mehr zurückschlagen. Vettel war vor allem deshalb bedient, weil er auf seiner zweiten schnellen Runde den Windschatten seines Teamkollegen hätte bekommen sollen.

"Die Absprache war ein bisschen anders"

"Meine erste Runde war super, aber ich hatte keinen Windschatten, und da fehlen dann eben vier bis fünf Zehntelsekunden", sagte er bei RTL: "Das Positionsspiel am Ende sieht dann natürlich schwachsinnig aus, aber ohne Windschatten die Quali-Runde in Monza zu starten, macht eben keinen Sinn. Ich hatte in dieser Phase niemanden vor mir, die Absprache war intern ein bisschen anders."

Nico Hülkenberg (Emmerich) im an diesem Wochenende starken Renault holte Startplatz sechs gleich hinter seinem Stallrivalen Daniel Ricciardo (Australien). Für Leclerc ist es die vierte Pole Position seiner Karriere. Der 21-Jährige hatte Ferrari am vergangenen Sonntag in Spa den ersten Saisonsieg beschert. Die Scuderia wartet seit 2010 auf einen Heimerfolg in Monza.