Der Formel-1-Rennstall Ferrari will die umstrittene Fünf-Sekunden-Strafe gegen den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) nicht hinnehmen.

Wie die Scuderia am Montagabend bestätigte, wird das Team weiter gegen die Entscheidung der Stewards im Rahmen des Großen Preises von Kanada vorgehen, die Vettel den Sieg gekostet hatte. Ferrari hatte seinen formellen Protest am vergangenen Donnerstag zurückgezogen, will sich nun aber eines anderen Rechtsmittels bedienen.

Artikel 14 des sportlichen Regelwerks des Automobil-Weltverbandes FIA bietet das Right to Review, das Recht auf eine erneute Überprüfung der Entscheidung. Diese Maßnahme kann nur zum Erfolg führen, wenn den Entscheidern neue Beweise vorgelegt werden. Auf welche Details Ferrari sich nun genau berufen möchte, wollte das Team nicht mitteilen.