Vettel Baku

Eine Aufholjagd von Platz elf auf zwei, zum ersten Mal auf dem Podium für Aston Martin: Sebastian Vettel fühlt sich in Baku "wie auf Wolke sieben". Ist er nun wieder der Alte?

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Vettel fährt sensationell auf Platz zwei

Vettel in Baku
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Im Chaos von Baku fuhr einer das beste Ergebnis der Saison ein: Sebastian Vettel fühlte sich nach dem zweiten Platz "wie auf Wolke sieben". Während Max Verstappen ein Reifen platzte und auch der vor Vettel liegende Lewis Hamilton in die Auslaufzone glitt, meisterte der Heppenheimer eine grandiose Aufholjagd von Platz elf auf zwei.

"Wir hatten von Anfang an eine gute Pace, wir haben uns die Reifen gut eingeteilt, das war der Schlüssel", sagte Vettel nach dem Rennen. "Wir haben das Auto ins richtige Fenster gebracht." Der Mut in Vettels Fahrstil erinnerte so manchen Beobachter an seine Glanzzeiten von 2010.

Vettel: "Ich fühle mich jetzt wohl im Auto"

Für den 33-Jährigen war das Rennen wie eine Erlösung: "Die Erwartungen waren gerade am Anfang sehr hoch, deswegen ist so ein gutes Resultat jetzt sehr gut", sagte der viermalige Weltmeister aus Heppenheim: "Ich fühle mich jetzt wohl im Auto."

Zu Beginn der Saison hatte Vettel mit hinteren Platzierungen gehadert. Doch bereits vor zwei Wochen zeigte er seinen Formanstieg mit dem fünften Platz in Monaco. Er wolle nun regelmäßiger in die Punkte fahren, sagte er. Mit den 18 Punkten von Baku katapultierte sich Vettel zunächst einmal wieder in die TopTen-Wertung.

Vettel will das Momentum mitnehmen

Nach zwei - völlig unterschiedlichen - Stadtkursen warten nun wieder normale Rennstrecken. Weiter geht es am 20. Juni in Frankreich. Dort müssen Vettel und Aston Martin ihre Leistungen bestätigen. Doch zunächst zählte für Vettel das Jetzt - er kündigte an, seinem Team erst einmal einen auszugeben.