Sebastian Vettel in seinem Aston Martin auf der Formel-1-Strecke in Istanbul

Sebastian Vettel mag es gerne schnell. Sonst wäre der Heppenheimer auch nicht Formel-1-Pilot geworden. Auf Autobahnen und beim Rennkalender würde es der Hesse aber gerne etwas gemütlicher angehen.

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Sebastian Vettel
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Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wünscht sich mehr Augenmaß bei der Gestaltung des Rennkalenders. "Das Ziel muss sein, unsere Saison nachhaltig zu gestalten, nicht nur für die Umwelt, sondern auch das Personal", sagte der Aston-Martin-Pilot am Donnerstag am Rande des 16. Saisonrennens in Istanbul (Sonntag, 14 Uhr).

Man könne "bereits jetzt sehen, dass es eine massive Herausforderung ist. Die Saison ist intensiv", sagte Vettel: "Es sollte aber so sein, dass die Leute auch ein normales Leben haben, für ihre Familie da sein können. Wir müssen sehr behutsam sein." Für die laufende Saison ist die Rekordzahl von 22 WM-Läufen vorgesehen, für das kommende Jahr peilt die Formel-1-Führung 23 Veranstaltungen auf vier Kontinenten zwischen Mitte März und Mitte November an.

Schnell nur auf der Rennstrecke

Abseits seines Sports sprach sich der Heppenheimer für ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen aus. "Jedes Leben zählt. Ich fühle mich auch nicht in meiner Freiheit beschnitten, wenn ich in die Türkei, in die USA oder nach Großbritannien komme", sagte er: "Ich fahre gerne schnell, sonst hätte ich einen anderen Beruf ergriffen. Aber wenn man das tun möchte, sollte man es auf einer Rennstrecke tun."