Sebastian Vettel in Spielberg

Nach Spielberg ist vor Spielberg: Im zweiten Saison-Rennen will Sebastian Vettel das Debakel vom ersten Grand Prix wieder gut machen - und hofft dabei auf Erkenntnisse aus dem verpatzten Sonntag.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found F1 in Österreich: Bottas siegt, Vettel enttäuscht

Vettel in Spielberg in seinem Ferrari
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Nach seinem Debakel zum Formel-1-Neustart will Sebastian Vettel auf seiner Ferrari-Abschiedstournee gleich beim nächsten Grand Prix in Österreich Wiedergutmachung betreiben. "Für mich ist das die Chance, es besser als am letzten Sonntag zu machen. Wir werden eine Menge weiterer Wagendaten haben, mit denen wir arbeiten können, und ich denke, was wir beim ersten Rennen gelernt haben, wird nützlich sein", sagte der Heppenheimer vor dem zweiten Grand Prix der Notsaison, der erneut in Spielberg stattfindet.

Der Ferrari-Pilot war nach einer verpatzten Qualifikation und einem Dreher im ersten Saisonlauf nur auf Rang zehn gefahren. Die Scuderia weist sowohl in der Aerodynamik als auch in der Motorleistung auf den Geraden gravierende Schwächen auf. Deshalb soll das eigentlich erst für das Ungarn-Rennen zum 19. Juli eingeplante Upgrade-Paket vorgezogen werden - zumindest teilweise.

Ferrari aktuell kein Konkurrent für Mercedes

"Es ist ein Rennen gegen die Zeit, wir tun aber unser Möglichstes. Die Tatsache, dass wir erneut auf derselben Strecke fahren, ist ein weiterer Grund, die Updates schon hierher zu bringen", sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, der selbst ordentlich in der Kritik steht, nachdem klar ersichtlich ist, dass die Scuderia deutlich hinter ihren Ansprüchen hinterherfährt.

"Unter normalen Umständen sind die Plätze fünf bis sieben gerade das, was für uns drin ist. Wir haben jede Menge Arbeit", stellte Vettel nach dem ersten Spielberg-Grand-Prix zutreffend fest. Die Gegner heißen derzeit nicht Mercedes und Red Bull, sondern McLaren und Racing Point. Genau das soll sich nun aber schon an diesem Wochenende ändern.