Sebastian Vettel im Ferrari

Sebastian Vettel hat sich wohl entschieden, wo er nach seinem Ende bei Ferrari am Steuer sitzen will. Eine offizielle Verlautbarung gibt es zwar noch nicht, die Spur führt aber zu Aston Martin.

Sebastian Vettel rechnet zwar nicht mit einer zeitnahen Entscheidung über seine mögliche Formel-1-Zukunft. Dennoch habe er "in gewisser Weise" eine Entscheidung getroffen, sagte er bei RTL. "Jetzt wird sich zeigen, ob was Vernünftiges zusammenkommt oder nicht."

Entscheidend seien unter anderem die möglichen künftigen Mitarbeiter und der Wohlfühlfaktor. "Weniger entscheidend ist, was auf dem Gehaltsscheck draufsteht. Der Antrieb ist, etwas zu erreichen", betonte Vettel.

Aston Martin könnte passen

Als wahrscheinlichste Option gilt inzwischen Aston Martin Racing, das in der aktuellen Saison noch unter dem Namen Racing Point fährt. "Wenn das richtige Paket um die Ecke kommt, bin ich schon der Meinung, dass ich noch sehr viel zu geben habe", so Vettel. Der 33-Jährige muss Ferrari zum Jahresende verlassen.

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Vettel mit Defekt im Training

Sebastian Vettel wurde auch im zweiten freien Training beim Großen Preis in Silverstone vom Pech verfolgt. Wegen eines technischen Defekts musste der Heppenheimer seinen Bolliden vorzeitig abstellen und wurde nur 14. Die schnellste Zeit fuhr Weltmeister Lewis Hamilton vor Teamkollege Valtteri Bottas.

Ende der weiteren Informationen

Die italienische Gazzetta dello Sport hatte am Donnerstag mit einem Bericht über eine bereits getroffene Einigung zwischen Vettel und Aston Martin für Aufruhr im Formel-1-Zirkus gesorgt. Rennstall und Fahrer hätten sich bereits auf einen Drei-Jahres-Vertrag geeinigt, hieß es da. Der Hesse werde 15 Millionen Euro im Jahr verdienen und zudem Markenbotschafter für den britischen Autobauer werden. Mit der Verkündung des Deals wollten beide Seiten demnach noch warten.  

Grätscht Perez dazwischen

Wenige Stunden später erschien diese Meldung nicht mehr ganz so heiß. Das wiederum lag an einer Meldung des Portals f1-insider, wonach der mexikanische Telekommunikationskonzern Telmex die Teamleitung mit einem weiteren großen Batzen Sponsorengelder doch noch davon überzeugen wolle, im kommenden Jahr auf den Mexikaner Sergio Perez als zweiten Fahrer neben dem Besitzersohn Lance Stroll zu setzen.

Perez' potente Förderer pumpen bereits seit Jahren viel Geld in den ehemaligen Force-India- und heutigen Racing-Point-Rennstall, um im Gegenzug das Cockpit des Mexikaners zu sichern. "Es wird noch ein paar Wochen gehen", so Vettel. "Heute auf morgen wird sich nix ändern."