Marathon Skyline

Der Frankfurt Marathon fiel zwar der Pandemie zum Opfer, der virtuelle Ersatz war aber ein voller Erfolg. Und lässt die Veranstalter auf nächstes Jahr hoffen.

Geht nicht? Gibt's nicht. Zumindest nicht in der Marathon-Community. Denn auch wenn der 38. Frankfurt Marathon wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, fand er dennoch statt. Virtuell, auf der ganzen Welt, jeder für sich und doch gemeinsam.

Denn während auf der eigentlichen Frankfurter Strecke der Verkehr rollte, als wäre nichts, nahmen sage und schreibe 4.674 Läuferinnen und Läufer aus 56 Nationen virtuell am Marathon teil – und zwar rund um den Globus. Das Prinzip: Ab zehn Uhr morgens konnten die Teilnehmer an ihrem Standort über die ausgewählte Distanz an den Start gehen, luden anschließend ihre Werte selbstständig über einen Link hoch und erhielten sogar eine Urkunde.

"Das gibt uns sehr viel Rückenwind"

Auf diese Weise brachte es die Community auf 1.084 absolvierte Marathons, 1.700 Halbmarathons sowie 1.208 10-Kilometer-Läufe und 682 5-Kilometer-Läufe. Ein voller Erfolg, auch für die Veranstalter. "Es ist toll zu sehen, wie vital und treu unsere Frankfurt-Marathon-Gemeinde auch in Krisenzeiten ist", so Renndirektor Jo Schindler. "Das bedeutet für uns einen großen Ansporn und viel Motivation für das kommende Jahr."

Nächstes Jahr soll es dann wieder gemeinsam in Frankfurt an den Start gehen, zur 39. Auflage von Deutschlands ältestem Stadtmarathon. Und es könnte ein ganz besonderer werden: Mehr als 850 Anmeldungen sind beim Veranstalter schon in den ersten 24 Stunden eingegangen. "So viele hatten wir noch nie am Tag danach. Das gibt uns sehr viel Rückenwind", so Schindler.

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zum Video So war es 2019 - Frankfurt Marathon lockt tausende Athleten

Hessenscheu vom 27.10.2019
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