Darts-Profi Max Hopp
Darts-Profi Max Hopp Bild © Imago Images

Bei den German Masters tritt Darts-Profi Max Hopp vor 15.000 Zuschauern an. Das Prinzip: acht Deutsche gegen acht Weltklasseprofis. Für den Idsteiner "etwas ganz Besonderes".

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Den Weltrekord auf Schalke empfand Max Hopp als "gigantisch", nun soll auch in der riesigen Halle von Köln eine echte Gänsehautstimmung aufkommen. "Ich bin mir sicher, dass die Kölner mindestens genauso verrückt drauf sein und zu zwei fantastischen Tagen beitragen werden. Das Masters 2019 in der erfolgreichsten Eventhalle Europas auszuspielen, wird etwas ganz Besonderes", sagte der Darts-Profi aus Idstein vor dem German Darts Masters in der Lanxess Arena.

Über 15.000 Zuschauer erwarten die Veranstalter bei der zweitägigen Veranstaltung, die am Freitagabend beginnt. Das Rezept für großen Andrang hat der Darts-Weltverband PDC wieder einmal einfach gestaltet: Man nehme eine überdimensional große Halle, dazu acht Deutsche sowie acht Weltklasseprofis und lasse diese gegeneinander antreten. Im Vorjahr war beim gleichen Turnier eine weltweite Bestmarke aufgestellt worden, als 20.100 Fans in das Gelsenkirchener Fußballstadion strömten. Es setzte acht deutsche Niederlagen, die Begeisterung war dennoch riesig.

Wahrer Darts-Boom in Köln

Die als Darts-Partys vermarkteten Events kommen beim Publikum immer besser an, die Zuschauerzahlen und die TV-Einschaltquoten steigern sich stetig. "In den letzten Jahren gab es einen wahren Darts-Boom in Deutschland. Auch auf der medialer Seite hat unser Sport eine immense Aufmerksamkeit bekommen", sagte Profi Maik Langendorf, der mit seinem Achtelfinal-Spiel gegen den Österreicher Mensur Suljovic so sehr ins Rampenlicht rückt wie sonst nie.

Nur: Wann schaffen die deutschen Pfeile-Artisten den ersehnten Sprung in die absolute Weltspitze? "Traumvision ist natürlich, dass wir in fünf bis zehn Jahren wirklich mal viele Spitzenspieler haben", sagte Hopp, der als größtes deutsches Talent gilt. Das Trio Hopp, Martin Schindler und Gabriel Clemens hat sowieso bereits bei mehreren Turnieren auf sich aufmerksam gemacht. Robert Marijanovic, der viertbeste deutsche Spieler, vermutet: "Ich denke mal auch, dass dieses Jahr einer von den drei noch für eine große Überraschung sorgen wird." Vielleicht schon in Köln.