Szene aus dem GFL-Finale zwischen Braunschweig und Schwäbisch Hall in Frankfurt

Auch ohne hessische Beteiligung hinterlässt das GFL-Finale in der Frankfurter Arena Eindruck: Braunschweig sichert sich vor einer Rekordkulisse den nächsten Football-Meistertitel.

Rekordchampion New Yorker Lions Braunschweig ist zum zwölften Mal deutscher Football-Meister. Im 41. German Bowl eroberten die Lions am Samstag mit einem 10:7 den Titel nach zwei Jahren von den Schwäbisch Hall Unicorns zurück, die zuvor 50 Spiele in Serie gewonnen hatten.

Die wenigsten Punkte der German-Bowl-Geschichte

In der Frankfurter Arena waren beide Teams im Duell der ungeschlagenen GFL-Mannschaften in der Offensive fahrig und fehlerhaft und verbuchten die wenigsten Punkte in der Geschichte des German Bowl.

Der Braunschweiger Running Back Chris McClendon brach anfangs des dritten Viertels den Bann und lief zum Touchdown. Schwäbisch Hall kämpfte gegen die starke Lions-Defense trotz eines späten Touchdowns von Joshua Haas vergeblich um ein Comeback.

Alter Rekord deutlich verbessert

Auch ohne hessische Beteiligung gab es in Frankfurt Grund zur Freude: Der bisherige Frankfurter German-Bowl-Rekord lag bei 16.177 Besuchern und war im Jahr 2008 aufgestellt worden. Diese Marke war schon im Vorverkauf erreicht worden. Am Ende fanden genau 20.382 Menschen den Weg in die Arena.