Die Betreiber des Hockenheimrings haben angesichts ihrer begrenzten Finanzkraft nur sehr gedämpfte Hoffnungen auf ein Formel-1-Rennen im kommenden Jahr.

"Wenn allein die Gebühr entscheidet, sieht es relativ schlecht aus für uns", sagte der Ring-Geschäftsführer Georg Seiler dem Sport am Wochenende der Süddeutschen Zeitung. Die badische Rennstrecke bemüht sich derzeit in Verhandlungen mit Rechte-Inhaber Liberty Media um einen neuen Vertrag für den Großen Preis von Deutschland.

Eine Chance, so Seiler weiter, bestehe nur dann, "wenn ein anderer Grand Prix ausfällt und der Deutschland Grand Prix explizit gewünscht wird von Liberty." Schon für diese Saison erzielte Hockenheim erst spät eine Einigung mit den Formel-1-Machern und war dabei auf Hilfe des neuen Titelsponsors Mercedes angewiesen. "Dieser Sport kann ausbluten, wenn es weniger bis gar keine Traditionsstrecken mehr gibt", so der 67-Jährige.