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Für Karolin Horchler ist der Start in die Weltcup-Saison am Wochenende etwas Besonderes. Denn die Biathletin aus Bad Arolsen hat eine spezielle Bindung zum Startort Östersund.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Biathletin Horchler: "Motiviert bin ich immer"

Karolin Horchler
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Wenn Karolin Horchler an Östersund denkt, muss die Biathletin lächeln. Mit der Stadt in der schwedischen Provinz verbindet die 30-Jährige besondere Erinnerungen. In Östersund absolvierte Horchler einst ihr erstes Weltcup-Rennen – oder wie sie es nennt: "Das erste Mal bei den Großen dabei." Die Bedingungen aber waren damals alles andere als gut. "Tiefschnee, Eisplatten, gar kein Schnee oder furchtbarer Kunstschnee – das sind nicht die besten Erinnerungen", verrät Horchler. "Aber ich habe damals in allen Rennen null Fehler geschossen. Und ich mag die Strecken."

Der Start in die Weltcup-Saison könnte für die Biathletin aus Bad Arolsen also an kaum einem besseren Ort sein als Östersund. Und genau da geht es für Horchler am Samstag (15 Uhr) in der Mixed-Staffel los. Gemeinsam mit Denise Herrmann, Benedikt Doll und Simon Schempp geht sie auf 4x6 Kilometer Strecke. "Ich freue mich, dass es diese Woche schon losgeht", so Horchler. "Irgendwie ging es so schnell – schwuppdiwupp, stand der Winter vor der Tür."

Technik im Visier

Eiskalt erwischt hat der sie allerdings nicht. "Motiviert bin ich sowieso immer", betonte Horchler. Bei den Deutschen Meisterschaften sicherte sie sich den Meistertitel in der Verfolgung und arbeitete in der Vorbereitung hart an einer neuen Technik. "Ich habe jahrelang eine andere Technik gelaufen. Und das plötzlich umzustellen, ist hart. Aber ich bin dran – und es wird." Trond Nystad ist als Techniktrainer dazugekommen, mit ihm feilt auch Horchler an Details. "Ich finde es richtig gut, wie wir mit ihm zusammenarbeiten."

Das ist aber nicht alles, an dem das Team in der Vorbereitung gearbeitet hat. "Im Schießstand haben wir versucht, die Zeit zu optimieren, da wir letztes Jahr einfach gemerkt haben, dass uns die anderen Nationen dort etwas voraus waren." Das soll sich in dieser Saison ändern. Und los geht es für Horchler und Co. in Östersund.