Imago Lehr Bronze Ringen

Freistilringer Horst Lehr hat bei den Europameisterschaften in Rom den Sprung aufs Podest geschafft. Das Kraftpaket vom SRC Viernheim musste sich nur dem späteren Europameister geschlagen geben.

Freistilringer Horst Lehr hat bei den Europameisterschaften in Rom am Samstag die siebte deutsche Medaille gewonnen. Der Athlet vom SRC Viernheim sicherte sich im kleinen Finale in der Klasse bis 57 kg mit einem 6:3 gegen den Bulgaren Iwo Angelow den Platz auf dem Podium.

Im Halbfinale war der 20-Jährige Lehr erst durch eine knappe 4:5-Niederlage gegen den späteren Europameister Asamat Tuskajew aus Russland gescheitert. "Es war eine saustarke Turnierleistung von Horst. Glückwunsch an den jungen Ringer und das gesamte Trainerteam um Bundestrainer Jürgen Scheibe", sagte Jannis Zamanduridis, Sportdirektor des Deutschen Ringer-Bundes (DRB).

Verband gehen die Superlative aus

Eine weitere Bronzemedaille verpasste Gennadij Cudinovic (Heusweiler), der sich in der 97-kg-Kategorie im Kampf um Bronze Lokalmatador Abraham Conyedo Ruano mit 0:4 geschlagen geben musste. Cudinovic belegte damit am Ende Rang fünf.

Schon vor der Bronzemedaille durch Lehr hatte der DRB mit einmal Gold, einmal Silber und viermal Bronze das Ergebnis der EM 2019 in Bukarest (0-2-3) bereits übertroffen. "Was will ich sagen, beim Europameistertitel von Frank Stäbler sind uns schon die Superlative ausgegangen, mittlerweile ist die Bilanz auf sieben Medaillen angewachsen, das wohl beste Ergebnis in meiner Amtszeit", sagte Zamanduridis, "wir gehen den eingeschlagenen Weg mit aller Konsequenz weiter, werden schließlich auch an diesen Leistungen gemessen."