Das Internationale Olympischen Komitee (IOC) hat nach der Verlegung der Olympischen Sommerspiele in Tokio (23. Juli bis 8. August 2021) auch die Qualifikations-Frist bis zum 29. Juni 2021 ausgedehnt.

Diese Entscheidung der neu gegründeten Task Force mit dem Namen "Here we go" (deutsch: "Auf gehts") teilte das IOC am Dienstag mit. "Die Überarbeitung wurde vorgenommen, um den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der anschließenden Festlegung des neuen Termins für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 Rechnung zu tragen und die frühere, vom IOC-Exekutivkomitee im Juli 2017 genehmigte Version zu ersetzen", erklärte das IOC.

Die internationalen Sportfachverbände dürfen jedoch auch eigene Fristen festlegen, sofern diese vor der neuen Deadline datiert sind. Das IOC bekräftigte zudem, dass bereits qualifizierte Athleten ihre Startplätze behalten. Rund 57 Prozent der vorgesehenen 11.000 Olympia-Tickets waren bis zur Verschiebung der Spiele aufgrund der Corona-Pandemie über entsprechende Leistungsnachweise bereits vergeben.