Jan Frodeno kommt ins Ziel und schreit seine Freude heraus.
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Jan Frodeno hat am Sonntag in Frankfurt die Ironman-Europameisterschaft gewonnen. In tadelloser Manier verwies der Kölner die Konkurrenz auf die Plätze. Bei den Frauen stellte die Schweizerin Daniela Ryf einen neuen Streckenrekord auf.

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Jan Frodeno hat das Weltmeister-Duell mit Patrick Lange für sich entschieden. Der Weltmeister von 2015 und 2016 schwang sich am Sonntag in Frankfurt auch zum zweifachen Europameister auf (2015, 2018). Gerade einmal 8:00:58 Stunden benötigte Frodeno, um 3,8 Kilometer zu schwimmen, 185 Kilometer Rad zu fahren und 42,195 Kilometer zu laufen. "Ich bin echt happy, dass es geklappt hat. Aber jetzt bin ich auch echt fertig", sagte der frischgebackene Europameister dem hr-sport.

"Gemerkt, dass das nichts mehr wird"

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Das Nachsehen hatte der gebürtige Bad Wildunger und heutige Darmstädter Patrick Lange. Der Hesse musste sich nicht nur Frodeno geschlagen geben, er wurde auf den letzten Kilometern auch noch von Patrik Nilsson überholt. Der Schwede wurde in 8:08:15 Zweiter. Lange schaffte es in 8:09:26 als Dritter aufs Podest.

Vor allem beim abschließenden Marathon war Lange nicht so stark wie gewohnt. Direkt nach dem Rennen habe er hr-Experte Sebastian Kienle gefragt, warum die Laufstrecke in Frankfurt eigentlich so viel härter sei als überall sonst, verriet der Hesse. "Beim Laufen habe ich ab der dritten Runde gemerkt, dass das heute nichts mehr wird. Aber mit dem Podium bin ich heute zufrieden. Ich habe gezeigt, dass ich am Frodo dranbleiben kann. Ich habe alles gegeben", so Lange.

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Ryf dominiert bei den Frauen

Bei den Frauen ist Daniela Ryf ihrer Rolle als Favoritin mehr als nur gerecht geworden. Die Schweizerin war in 8:38:44 Stunden die mit Abstand schnellste Frau im Feld - und zwar nicht nur heute. Die Zeit war gleichbedeutend mit einem neuen Streckenrekord und das trotz einer fünf Kilometer längeren Radstrecke. "Es war ein unglaublicher Tag. Ich war über meinem Limit. Es lief einfach super heute", sagte Ryf sichtlich happy.

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Sarah True aus den USA schaffte es bei ihrem Debüt auf den zweiten Platz (9:05:19). Mit 2:54:58 Stunden stellte sie einen neuen Laufrekord für Frankfurt auf. Die Vorjahressiegerin Sarah Crowley (Australierin) freute sich über den dritten Platz (9:11:31). Die Deutsche Anne Haug hielt als Langdistanz-Novizin ebenfalls lange mit. Auf den letzten Kilometern musste sie den Strapazen allerdings Tribut zollen und verlor den Anschluss an die Spitzenplätze. Nach 9:14:06 Stunden kam sie als Vierte ins Ziel.

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