Patrick Lange auf dem Fahrrad

Patrick Lange ist bei der Ironman-WM auf Hawaii auf Platz zehn gelandet. Der Hesse wurde beim Sieg des Norwegers Gustav Iden von einer Zeitstrafe beim Radfahren ausgebremst.

Audiobeitrag

Audio

So verlief die Ironman-WM in Hawaii

Ende des Audiobeitrags

Eine Zeitstrafe, ein harter Kampf und am Ende Rang zehn: Das ist die Bilanz des Nordhessen Patrick Lange bei der Ironman-WM auf Hawaii. Der Weltmeister der Jahre 2017 und 2018 schaffte es in der Nacht auf Sonntag dank eines starken Marathons noch in die Top 10 des wichtigsten Triathlon-Rennens der Welt.

Den Sieg holte der Norweger Gustav Iden vor dem Überraschungszweiten Sam Laidlow aus Frankreich und Top-Favorit Kristian Blummenfelt.

Lange ist stolz auf sich

"Das war der härteste Ironman, den ich gemacht habe", sagte Lange nach dem Rennen am ZDF-Mikro. Hintergrund dafür war vor allem eine Strafe auf der Radstrecke. Denn eigentlich lag der starke Läufer Lange nach dem Schwimmen und Radfahren in aussichtsreicher Position, bevor er gegen die Windschatten-Regeln verstieß und für fünf Minuten ins Penalty-Zelt musste.

Videobeitrag

Video

So verlief die Ironman-WM auf Hawaii

Der Ironman auf Hawaii
Ende des Videobeitrags

Verstehen konnte Lange die Strafe nicht, aber trotzdem fiel er damit weit zurück, musste sich in teils schwächeren Gruppen bewegen und verlor viel Zeit. Doch Lange gab nicht auf, zeigte einen starken Marathon und rannte so immerhin noch auf Rang zehn. "Es geht darum, wie man damit umgeht. Ich habe mich nicht kleinkriegen lassen. Ich wollte bis zum Ziel alles geben. Das habe ich gemacht. Das ist wahrscheinlich der schönste zehnte Platz ever."