Bei den Judo-Weltmeisterschaften in Tokio hat das deutsche Mixed-Team um den Rüsselsheimer Eduard Trippel enttäuscht und ist bereits in der ersten Runde ausgeschieden.

Eigentlich hatte sich die deutsche Mannschaft Chancen auf eine Medaille ausgerechnet, doch schon Auftaktgegner Brasilien stellte sich als zu große Hürde heraus. Deutschland unterlag mit 3:4, wobei Trippel in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm seinen Kampf gewann. Der Rüsselsheimer schlug Rafael Macedo mit Waza-ari.

Eigentlich war anstelle von Trippel der Frankfurter Ex-Weltmeister Alexander Wieczerzak vorgesehen, doch nach dessen frühem Aus im Einzel und einer Gesäßmuskelzerrung wurde kurzfristig umgestellt. Wieczerzak hätte ohnehin eine Gewichtsklasse über seiner eigenen antreten müssen. Der Deutsche Judo-Verband beendet damit die WM, die als Generalprobe für Olympia diente, mit nur einer Bronzemedaille.