Kassel Huskies Enttäuschung

Die Kassel Huskies in der DEL? Das wird es so schnell nicht geben. Grund dafür: eine Melde-Panne, für die die Nordhessen selbst verantwortlich sind. Nun versucht der Eishockey-Zweitligist, den eigenen Anhang zu beruhigen.

Jetzt ist es amtlich: Die Kassel Huskies werden in der kommenden DEL2-Saison definitiv nicht in die DEL aufsteigen können. Das bestätigten die Nordhessen am Donnerstag selbst und gaben dabei mit offenen Worten eigene Fehler zu. "Wir haben die Sachlage gründlich prüfen lassen und müssen die Situation nun leider akzeptieren. Im Nachhinhein wissen wir, dass wir der Einreichung der Unterlagen sorgfältiger hätten nachgehen müssen", hieß es von Seiten des Eishockey-Zweitligisten.

Die Schlittenhunde hatten zuerst den sportlichen Aufstieg im Finale der abgelaufenen DEL2-Saison gegen die Bietigheim Steelers verpasst und im Anschluss die Frist für eine Anmeldung für die kommende Saison versäumt.

"Wird uns für immer eine Lehre sein"

"Wir haben einen Fehler gemacht und dafür möchten wir uns bei unseren Fans entschuldigen. Das hätte nicht passieren dürfen und wird uns für immer eine Lehre sein. Aber es ist passiert und dafür stehen wir jetzt als Team gerade", teilten die Huskies mit. Man habe die Frist knapp verpasst, heißt es in der Mitteilung.

"Wir befinden uns im Umbruch, strukturieren unser Management um und haben mit der Renovierung der Eissporthalle ein Mammutprojekt gestartet", heißt es von Seiten der Schlittenhunde. "Gleichzeitig befanden wir uns während der Bewerbungsphase mitten in der Corona-Krise, die zusätzlich einen hohen administrativen Aufwand bedeutete. Das ist zwar keine Entschuldigung, aber all diese Dinge haben zumindest eine Rolle gespielt."

Huskies hoffen auf Fan-Nachsicht

Von Seiten der Huskies hieß es weiter, dass man im Anschluss alles getan hätte, um dies wieder rückgängig zu machen. Ohne Erfolg. Daher bitten die Schlittenhunde nun beim eigenen Anhang um Nachsicht. "Wir bauen darauf, dass uns die Fans verzeihen und mit uns der nächsten Möglichkeit zum Aufstieg entgegenfiebern", erklärten die Nordhessen.