Der ehemalige Schwimm-Weltmeister Marco Koch setzt seine Serie der sportlichen Enttäuschungen fort.

Nach dem Vorlauf-Aus bei den Olympischen Spielen im Sommer in Tokio schwamm der 31-Jährige aus Darmstadt auch bei der Kurzbahn-EM im russischen Kasan der Konkurrenz deutlich hinterher. In 2:06,84 Minuten blieb der Langbahn-Weltmeister von 2015 auf seiner Paradestrecke 200 Meter Brust sechs Sekunden über seiner Bestzeit. Als Vorlauf-13. erreichte er dennoch das Halbfinale.

In die zweite Runde schwammen auch Lukas Märtens (Magdeburg) in persönlicher Bestzeit (1:44,72) als 13. über 200 Meter Freistil, Angelina Köhler (Hannover) als Sechste (57,91) über 100 Meter Schmetterling und Zoe Vogelmann (Heidelberg) als 14. (2:11,62) über 200 Meter Lagen. Dagegen schieden Ex-Europameisterin Jenny Mensing (Wiesbaden/21.) über 100 Meter Rücken, Ole Braunschweig (Berlin/30.) über 50 Meter Schmetterling und Giulia Goerigk (Karlsruhe/19.) über 200 Meter Lagen bereits im Vorlauf aus.