Die Leichtathletik-WM in Doha wird ohne Siebenkämpferin Carolin Schäfer aus Bad Wildungen stattfinden. Anhaltende Kniebeschwerden zwingen die Vizeweltmeisterin zur Absage.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Siebenkampf-Vizeweltmeisterin Schäfer sagt WM-Start ab

Carolin Schäfer auf der Tartarnbahn
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Die für die LG Eintracht Frankfurt startende Siebenkämpferin Carolin Schäfer hat ihre Teilnahme an der Leichtathletik-WM (27. September bis 6. Oktober) in Doha abgesagt. Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband am Mittwoch mitteilte, laboriert die in Bad Wildungen geborene 27-Jährige an langwierigen Kniebeschwerden. Ein Eingreifen in den Medaillenkampf sei für die Vizeweltmeisterin deshalb nicht möglich.

Volle Konzentration auf Olympia

"Es ist eine der schwersten Entscheidungen in meiner Karriere", schrieb Schäfer in einer ersten Stellungnahme bei Facebook. Dauerhafte Schmerzen in beiden Kniekehlen ließen derzeit aber kein Training zu. "Mein Körper spielt dieses Jahr nicht mit. Es sollte einfach nicht sein."

Der Blick von Schäfer richtet sich deshalb schon jetzt auf das nächste Großereignis: die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. "Ich weiß, es ist die richtige Entscheidung, meinem Körper die nötige Ruhe zu geben und mich voller Kraft auf Olympia vorzubereiten." Bei der Leichtathletik-WM 2017 in London hatte Schäfer noch die Silbermedaille gewonnen.