Für Michael Pohl vom Sprintteam Wetzlar war bei der Hallen-WM der Leichtathleten in Birmingham im Halbfinale über die 60 Meter Schluss.

6,71 Sekunden als Letzter seines Laufs reichten dem 28-Jährigen am Samstagabend nicht zum Einzug in den Endlauf. Doch schon der Sprung ins Halbfinale war ein Achtungserfolg für den selbsterklärten Hobbyläufer Pohl, der als Vollzeit-Student nebenbei noch 20 Stunden in Frankfurt als Werksstudent arbeitet und nur dreimal in der Woche trainiert.

Als Top-Favorit geht Weltrekordler Christian Coleman (USA) ins Finale, der schon in der Zwischenrunde mit 6,45 Sekunden eine goldverdächtige Weltklassezeit hinlegte.