Bo Subr von den Löwen Frankfurt

Wenige Tage nach dem Gewinn des Meistertitels in der DEL2 beenden die Löwen Frankfurt überraschend die Zusammenarbeit mit Headcoach Bo Subr. Der Grund für den Abbruch der Verhandlungen: Geld.

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Löwen trennen sich von Trainer Subr

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Die Löwen Frankfurt und Meistertrainer Bo Subr gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der DEL2-Meister aus Bornheim am Dienstag mitteilte, erhält der Tscheche trotz der herausragenden zurückliegenden Saison keinen neuen Vertrag. "Wir bedanken uns bei Bo für die sehr gute Arbeit, die er gemeinsam mit seinem Trainerteam geleistet hat", kommentierte Sportdirektor Franz-David Fritzmeier die überraschende Trennung in einer kurzen Stellungnahme.

Das Geld macht den Unterschied

Eine Entscheidung, die rein sportlich verwundert: Subr, der gemeinsam mit Assistenz-Coach Jan Barta und Torwart-Trainer Valtteri Salo vor der Saison vom niederländischen Oberliga-Club Tilburg Trappers an den Main gewechselt war, hatte die Frankfurter Eishockey-Profis in 52 Hauptrunden-Spielen auf Platz eins und anschließend ohne Niederlage durch die Playoffs geführt. Erst vor elf Tagen feierten die Löwen den Meistertitel.

Grund für das Ende der Zusammenarbeit war letztlich dann das Geld, wie Fritzmeier weiter ausführte. "Nach intensiven Gesprächen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Bos und unsere Ansichten, unter anderem auch hinsichtlich der zukünftigen finanziellen Bedingungen, sehr weit auseinanderliegen."

Wer die Löwen, die am Dienstag ihre Lizenzunterlagen für den Aufstieg in die DEL einreichen müssen, künftig als Trainer betreuen wird, ist aktuell offen.

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Meister-Empfang für Löwen Frankfurt im Römer

ha
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