Eduard Lewandowski von den Löwen im Duell mit Bad Nauheims Keeper Felix Bick
Eduard Lewandowski von den Löwen im Duell mit Bad Nauheims Keeper Felix Bick Bild © Imago Images

Zwei hessische Teams sind dabei, wenn es ab Freitagabend um den Meistertitel in der DEL2 geht. Die Vorzeichen könnten jedoch kaum unterschiedlicher sein.

Audiobeitrag
Die Spieler des EC Bad Nauheim

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Ortwein: "Völlig offenes Duell gegen Ravensburg"

Ende des Audiobeitrags

52 Hauptrundenspiele sind gespielt in der DEL2, jetzt geht es um alles: Die Viertelfinals der Playoffs starten, acht Teams kämpfen um den Meistertitel. Nach dem Aus der Kassel Huskies in den Pre-Playoffs sind mit den Löwen Frankfurt und dem EC Bad Nauheim noch zwei hessische Mannschaften dabei.

Hauptrunden-Meister Frankfurt zählt zu den Favoriten

Und die starten mit unterschiedlichen Vorzeichen. Die Löwen haben die Hauptrunde als Tabellenführer abgeschlossen. "Wir haben den Umbruch gestemmt, alles läuft nach Plan", zeigt sich Sportdirektor Franz-David Fritzmeier zufrieden. "Der erste Platz ist auch für die Fans etwas Tolles." In den Viertelfinal-Spielen gegen Kassel-Bezwinger Crimmitschau, die mit der ersten Partie am Freitag (19.30 Uhr) beginnen, sind die Löwen entsprechend der Favorit.

Für Mannschaft und Verein hätte ein erneuter Meistertitel in der zweiten Eishockey-Liga auch in diesem Jahr vor allem symbolischen Charakter, denn ein Aufstieg in die höchste Spielklasse wird erst wieder in der Saison 2020/2021 möglich sein. "Unser Ziel für die Zukunft ist natürlich die DEL", so Fritzmeier.

Kreutzer erwartet "enge, körperbetonte Spiele"

Beim EC Bad Nauheim sind die Vorzeichen andere. "Die direkte Qualifikation für die Playoffs hat unsere Erwartungen übererfüllt", sagt Andreas Ortwein, Geschäftsführer des Clubs. Trainer Christof Kreutzer ergänzt: "Wir haben uns kontinuierlich nach vorne gearbeitet." Der Coach erwartet in den Playoffs "enge, körperbetonte Spiele". Los geht es für den EC am Freitag um 20 Uhr in Ravensburg.

Zwischen beiden Teams lagen am Ende der Hauptrunde ganze zwei Punkte. Deshalb sieht sich Bad Nauheim keineswegs in der Außenseiter-Rolle. "Wir haben eine gute Saison gespielt, zwei Mal gegen Ravensburg gewonnen, zwei Mal verloren", so Ortwein. "Das Rennen ist völlig offen." In den Play-off-Spielen gilt die Best-of-seven-Regel: Wer zuerst vier Spiele gewonnen hat, zieht in die nächste Runde ein.