Imago Krause Heinig
Gesa Felicitas Krause (li.) und Katharina Heinig Bild © Imago

Fate Tola hat ihren Vorjahressieg beim Hannover-Marathon nicht verteidigt, sie musste nach der Hälfte der Strecke das Rennen aufgeben. Besser lief es für die Frankfurterinnen Katharina Heinig und Gesa Felicitas Krause.

Der diesjährige Hannover-Marathon lief für Favoritin und Titelverteidigerin Fate Tola alles andere als optimal. Die Langstreckenläuferin aus Gelnhausen musste auf der Hälfte der Strecke nach rund einer Stunde gesundheitlich angeschlagen aufgeben. Tola hatte schon einige Tage vor dem Lauf über eine Erkältung geklagt. Gewonnen hat die Kenianerin Agnes Kiprop in 2:32:35 Stunden.

Besser lief es für Gesa Felicitas Krause und Katharina Heinig beim Halbmarathon in Berlin. Krause kam im zweiten Versuch erstmals ins Ziel eines Halbmarathons und stellte mit 72:16 eine deutsche Jahresbestzeit auf. Sie wurde Fünfte.

Heinig zweitbeste Deutsche

Bei ihrem Debüt über die 21,0975 Kilometer hatte die 25-Jährige in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) vor einem Jahr noch aufgegeben. "Ich bin super happy - auch für meinen Pacemaker. Er hat es super gemacht, ist sehr flüssig gelaufen", sagte sie nach dem Zieleinlauf.

Auch Heinig präsentierte sich starkt. Sie kam nach 72:44 Minuten als Siebte und mit einer persönlichen Bestzeit ins Ziel.