Stephan Leyhe

Stephan Leyhe ist zurück auf der Schanze: Nach Reha und vielen Trainingseinheiten feiert der Willinger am Wochenende in Wisla sein Wettkampf-Comeback. Nicht nur für ihn ist das etwas Besonderes.

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zum Video Throwback 2020: Leyhe siegt in Willingen - der Showdown mit Stoch

Stephan Leyhe siegt in Willingen
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16 Monate nach seinem Kreuzbandriss gibt Skispringer Stephan Leyhe am Wochenende sein lang ersehntes Wettkampf-Comeback. "Ich fühle mich bereit, bin fit und gut vorbereitet, um wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Diesem Wochenende habe ich lange Zeit entgegengefiebert", sagte der 29-Jährige vor dem Start in die Sommersaison im polnischen Wisla.

Der Willinger hatte sich im März 2020 in Trondheim einen Tag vor dem Abbruch der Saison schwer verletzt. Zu diesem Zeitpunkt war der Teamweltmeister überragend in Form, einen Monat zuvor hatte er seinen Heimweltcup Willingen seinen ersten Weltcupsieg gefeiert.

"Wieder Wettkampfluft schnuppern"

Bundestrainer Stefan Horngacher sprach von einem "ganz besonderen Moment" für das gesamte Team. "Stephan muss keine Wunder vollbringen, sondern soll nach der langen Pause wieder Wettkampfluft schnuppern und den Rhythmus wieder aufnehmen", sagte Horngacher.

Leyhe hat sich die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking zum Ziel gesetzt, will es aber zunächst langsam angehen lassen. "Die gesamte Szene hat mir sehr gefehlt, denn Skispringen ist einfach mein Lebensinhalt. Ergebnisdruck mache ich mir keinen. Ich habe mir vorgenommen, die Trainingsleistungen bestmöglich im Wettkampf umzusetzen. Danach werde ich sehen, wo ich international stehe und woran ich weiter arbeiten werde", sagte er.

Endlich wieder Willingen

Im Winter hatte Leyhe die Springen vom heimischen Fernseher verfolgt, oder war in wenigen Fällen auch mal selbst als Gast dabei. Selbst nicht zu springen, hat ihn vor allem im heimischen Willingen geschmerzt. Für den kommenden Winter dürfte der Heimweltcup mit den Olympischen Spielen zu den Highlights gehören.