Radprofi John Degenkolb aus Oberursel befindet sich nach seinem Aus bei der Tour de France auf dem Weg der Besserung. Der Klassikerspezialist hat sogar schon einen Comeback-Plan.

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John Degenkolb
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Nach seinem frühen Aus bei der Tour de France ist der gestürzte Klassikerspezialist John Degenkolb auf dem Weg der Besserung. "Ich bin zuversichtlicher als die letzten Tage. Es geht zum Glück wieder aufwärts. Die Schwellungen in den Knien sind auf beiden Seiten immer noch vorhanden, aber es ist besser geworden", sagte Degenkolb während der Live-Übertragung der fünften Etappe im Ersten.

Der 31-Jährige wurde, auf der heimischen Couch in Oberursel liegend, per Videotelefonie zugeschaltet. Am Mittwoch habe er das erste Mal wieder für eine Stunde auf dem Rad gesessen. Degenkolb war auf der ersten Tour-Etappe schwer gestürzt und anschließend aus dem Zeitlimit gefallen.

Degenkolb: Im Oktober wieder in Top-Verfassung?

Er wolle nun kein Risiko eingehen, bevor er wieder ins Renngeschehen einsteigt: "Ich werde alles dafür geben, dass ich bei den Klassikern im Oktober wieder in Top-Verfassung bin." Die Straßenrad-WM in Imola Ende September sei aufgrund der vielen Höhenmeter kein Thema.