Beim Heimspiel vor leeren Rängen in Willingen gab es für die deutschen Springer nicht viel zu holen: Nur Markus Eisenbichler schaffte es in die Top Ten.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Deutsche Springer enttäuschen in Willingen

Halvor Egner Granerud vor seinem Sprung in den leeren Kessel von Willingen
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Skispringer Markus Eisenbichler hat beim Weltcup-Heimspiel in Willingen den achten Platz belegt und war damit bester Deutscher. Der 29 Jahre alte Bayer sprang am Samstag 137,5 und 139,5 Meter weit. Den Sieg sicherte sich der Norweger Halvor Egner Granerud vor seinem Landsmann Daniel-André Tande und Tournee-Sieger Kamil Stoch aus Polen. Karl Geiger landete auf dem elften Platz.

16 Jahre alter Schanzenrekord geknackt

Neben Eisenbichler und Geiger holte einzig Pius Paschke als 24. noch Weltcuppunkte für die Adler des Deutschen Skiverbandes. Severin Freund, Constantin Schmid und Martin Hamann schieden bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Am Sonntag um 16.15 Uhr steht ein weiterer Einzelwettbewerb in Willingen auf dem Programm, bereits um 14.45 Uhr startet die Qualifikation. In der Qualifikation am Freitag hatte der Pole Klemens Muranka mit 153 Metern einen neuen Schanzenrekord aufgestellt und damit die 16 Jahre alte Bestmarke von Janne Ahonen übertroffen.

Keine Zuschauer an der Mühlenkopfschanze

Wegen der Corona-Pandemie findet das gesamte Weltcup-Wochenende an der Mühlenkopfschanze ohne Zuschauer statt. Lokalmatador Stephan Leyhe, der im vergangenen Jahr ein Einzelspringen sowie die Spezialwertung Willingen/6 gewonnen hatte, fehlt verletzt.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 30.01.2021, 19.30 Uhr