Dorothee Schneider auf Showtime bei Olympia

Das erste Gold für Hessen: Die Dressur-Mannschaft um Dorothee Schneider lässt der Konkurrenz keine Chance und setzt die unglaubliche Erfolgsgeschichte im Dressur-Viereck fort. Der Grundstein zum Sieg ist made in Wiesbaden.

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Dorothee Schneider
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Die deutsche Dressur-Mannschaft um die Wiesbadenerin Dorothee Schneider hat am Dienstag die zweite Gold-Medaille für Deutschland geholt. Nachdem am Vormittag bereits Ricarda Funk beim Kanu-Slalom jubeln durfte, setzten sich Schneider und ihre Teamkolleginnen Isabell Werth und Jessica von Bredow-Werndl souverän gegen ihre Konkurrentinnen im Dressur-Viereck durch und räumten zum insgesamt 14. Mal seit 1928 im Team-Wettbewerb ab.

Zweites Olympia-Gold für Schneider

Schneider hatte die deutsche Equipe mit ihrem Pferd Showtime und einem fast fehlerfreien Auftakt-Ritt, der mit 2.639 Punkten belohnt wurde, früh auf Goldkurs gebracht. Die sechsmalige Olympia-Siegerin Werth baute den Vorsprung auf Bella Rose und 2.740,5 Punkten weiter aus. Im Final-Durchgang behielt dann von Bredow-Werndl und ihre Stute Dalera die Nerven und machten den Sieg mit 2.785,5 Punkten perfekt.

Für die 52 Jahre alte Schneider, die in Wiesbaden geboren wurde und für den Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb startet, ist es nach dem ersten Platz bei den olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro bereits die zweite Gold-Medaille im Team-Wettbewerb. Auch damals ritt sie auf dem 15 Jahre alten Wallach Showtime.

Bouffier und Beuth gratulieren

Glückwünsche gab es prompt von oberster Stelle: "Wir gratulieren Dorothee Schneider und dem gesamten deutschen Dressur-Team ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg. Sie ist eine großartige Botschafterin des hessischen Sports und ein tolles Vorbild für den Reitsport-Nachwuchs in unserem Land", teilten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Innenminister Peter Beuth (CDU) mit. 

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