Wael Shueb aus Rödermark ist bei der Karate-Premiere bei den Olympischen Spielen in Tokio bereits in der Vorrunde im Kata ausgeschieden.

Shueb, der 2015 aus seiner Heimat Syrien nach Deutschland geflohen war und in Rödermark lebt, erfüllte sich als Mitglied des IOC-Geflüchtetenteams seinen Traum von Olympia. Am Tag zuvor war auch die Frankfurterin Jasmin Jüttner im Kata am Finaleinzug gescheitert.

Karate ist in Tokio erstmals im olympischen Programm - und vorerst auch zum letzten Mal. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte 2016 beschlossen, die japanische Kampfkunst als eine von fünf neuen Sportarten aufzunehmen, in Paris 2024 ist sie schon nicht mehr dabei.