Patrick Lange steigt beim Ironman auf Hawaii aus.

Patrick Lange wollte beim Ironman auf Hawaii den Titel-Hattrick. Sein Körper machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Aufgeben sei die einzige Option für den Bad Wildunger gewesen, sagt sein Manager Jan Sibbersen.

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Patrick Lange geht es nach seinem krankheitsbedingten vorzeitigen Aus bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii "den Umständen entsprechend gut". Das teilte das Management des 33 Jahre alten Triathleten aus Bad Wildungen am Sonntag mit. Lange hatte am Samstag beim Rennen über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen aufgeben müssen. Er hatte in der Nacht vor dem Rennen leichtes Fieber bekommen, sich am Morgen vor dem Start aber wieder gut gefühlt.

"Nach einem sehr guten Schwimmen spürte er schon direkt zu Beginn der Radstrecke, dass mit seinem Körper etwas nicht stimmte", hieß es in der Mitteilung. "Nach einer guten Stunde auf dem Rad bekam er erste Schwindelanfälle und es wurde ihm zeitweise schwarz vor Augen, so dass ein sofortiger Rennabbruch die einzige Option war." Eine Aussage von Lange selbst gab es zunächst nicht. Er hatte zum dritten Mal nacheinander den Titel holen wollen.

Deutscher Doppelsieg auf Hawaii

Den Sieg sicherte sich stattdessen Jan Frodeno zum dritten Mal nach 2015 und 2016. Der 38-jährige Kölner unterbot dabei auch noch den Streckenrekord von Lange aus dem Vorjahr. Bei den Frauen gewann Anne Haug. Es war der erste deutsche Doppelsieg in der 41-jährigen Ironman-Historie.

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Jan Sibbersen spricht über die Lange-Aufgabe
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