Beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt gehen 22 Mannschaften an den Start.

In diesem Jahr muss der 1. Mai gänzlich ohne das Radrennen Eschborn-Frankfurt auskommen? Von wegen! Der hr hat sich ein besonderes Sendekonzept ausgedacht und transportiert auch während der Corona-Pause ein Radklassiker-Erlebnis auf die Bildschirme. Im Mittelpunkt stehen der Sport und die radsportbegeisterten Zuschauer.

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Radrenn-Profis
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Rund 200 Kilometer Frühjahrsklassiker, Anstiege an Feldberg und Mammolshainer Stich, dazu ein spannendes Sprintfinale an der Alten Oper: Im Rhein-Main-Gebiet steht der Feiertag am 1. Mai seit fast 60 Jahren im Zeichen des Radsports. Einst als Rennen "Rund um den Henninger Turm" in die Geschichte eingegangen, ist "Eschborn-Frankfurt" heute eines der wichtigsten Eintagesrennen im Profi-Kalender.

Im Frühjahr 2020 aber zwingt die Coronavirus-Pandemie auch den Radsport zu einer Pause, der Frankfurter Radklassiker soll – so der Wille der Gesellschaft zur Förderung des Radsports sowie von Stadt, Partnern und Behörden – Ende September nachgeholt werden. Kein Rennrad-Feeling am 1. Mai also? Und ob!

Neues hr-Sendekonzept am 1. Mai

Der Hessische Rundfunk – für den das Rennen am Maifeiertag seit mehreren Jahrzehnten eine der größten Live-Sport-Produktionen ist – sorgt mit einem neuen Sendekonzept dafür, dass das Radrennen zwar nicht auf der Straße, dafür aber auf den Bildschirmen stattfindet. Beginn der Sendung im hr-fernsehen sowie im Livestream auf hessenschau.de ist um 13.15 Uhr.

Das Konzept: Die TV-Bilder vom Rennen aus dem vergangenen Jahr werden erneut ausgestrahlt – aber mit einem aktuellen Kommentar und neuen Live-Inhalten verknüpft. Vorjahressieger Pascal Ackermann und Lokalmatador John Degenkolb fahren in ihren eigenen vier Wänden auf Heimtrainern und werden per Live-Übertragung aus ihren Wohnzimmern in die Sendung eingebunden – genau wie alle radsportbegeisterten Zuschauer, für die es noch einen besonderen Anreiz gibt.

"Eine kunterbunte Mitmachsendung"

Die Zuschauer im hr-fernsehen sowie im Livestream sind aufgerufen, zuhause selbst auf Heimtrainern mitzufahren und Videos oder Fotos zu schicken, die dann in die Sendung eingebunden werden. Einfach unter dem Hashtag #radklassikerdaheim in den sozialen Medien posten, oder uns per WhatsApp schicken. Die kreativsten Einsendungen bekommen mit etwas Glück ein Geschenk.

"So viel ändert sich am 1. Mai gar nicht: Profis und Hobbysportler fahren Rad und wir berichten", sagt Kommentator Florian Naß, der zusammen mit dem Experten und früheren Profi Fabian Wegmann durch die Sendung führen wird. "Dennoch wird alles neu, denn aus Live-Sport wird eine kunterbunte Mitmachsendung. Vier Stunden voller Schalten, neuen Eindrücken, spannenden Hintergründen und vor allem ganz viel Interaktion mit den Zuschauern."

Vorfreude auch bei Claude Rach

Auch Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, blickt dem 1. Mai trotz verschobenen Radklassikers voller Vorfreude entgegen: "Es ist Tradition, dass der 1. Mai beim hr im Zeichen von Eschborn-Frankfurt steht. Auch wenn 2020 in vielen Bereichen eine Ausnahme ist – auf diesen Sendeplatz können sich Radsport-Fans verlassen. Wir freuen uns, dass der hr in dieser Situation ein innovatives Sendekonzept entwickelt hat, bei dem die Zuschauer mitmachen und die Profis trotz 'social distancing' ganz nah erleben können. Das passt zum Radklassiker."

Sendung: hr-fernsehen, 1.5.2020, 13.15 Uhr