Pascal Ackermann jubelt im Ziel, John Degenkolb wird Zweiter
Pascal Ackermann jubelt im Ziel, John Degenkolb wird Zweiter Bild © Imago Images

Pascal Ackermann hat die 58. Ausgabe des Frankfurter Radklassikers gewonnen. Lokalmatador John Degenkolb landete auf Platz zwei.

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"Wir haben auf den Sieg hingearbeitet und es ist ein geiles Gefühl", sagte Ackermann im Ziel dem hr-sport. Der 25-Jährige ist der erste deutsche Sieger in Frankfurt seit Degenkolb im Jahr 2011.

Degenkolb mit Krämpfen

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Degenkolb, der im Zielsprint nach 187,5 Kilometern knapp das Nachsehen hatte, sagte nach dem Rennen: "Am Ende hatte ich mit richtig krassen Krämpfen zu kämpfen. Dann hat es leider nicht ganz gereicht." Für den 30-Jährigen, der in Oberursel wohnt, ist es der vierte Podestplatz beim Frankfurter Radklassiker.

Zuletzt hatte der Norweger Alexander Kristoff vier Mal in Folge das Rennen gewonnen. Er wurde in diesem Jahr Dritter.

Der Liveticker von hessenschau.de zum Nachlesen.

Hunderttausende Fans am Streckenrand

Kurz nach 12 Uhr hatten sich die Fahrer bei bestem Frühlingswetter auf die 187,5 Kilometer lange Route, die unter anderem über den  Feldberg, den Ruppertshainer Berg, die Billtalhöhe und den Mammolshainer Berg führte, gemacht. Die idealen Bedingungen lockten auch hunderttausende Fans an den Streckenrand, die für eine entsprechende Stimmung sorgten.

Degenkolb hatte vorab bereits angekündigt, "eine gute Show liefern zu wollen" und das traditionell am Tag der Arbeit stattfindende Rennen mit dem Fußball verglichen. "Es ist wie ein Heimspiel für die Eintracht", sagte der bekennende Fan Degenkolb, der an diesem Donnerstag gegen den FC Chelsea in der Europa League auch im Stadion sein wird.

Attacken ohne Erfolg

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Schon nach wenigen Kilometern ging es los mit den ersten Attacken aus dem Feld. Es formierte sich eine siebenköpfige Gruppe ohne Stars und ohne deutsche Fahrer, die sich über einen Großteil des Rennens etwa zwei bis vier Minuten vor dem Feld hielt. Etwa 70 Kilometer vor dem Ziel wurde die Gruppe vom Hauptfeld eingeholt, es lief fortan trotz einiger Attacken und Solo-Versuche wieder auf einen Schlusssprint an der Alten Oper hinaus. Insbesondere Ackermanns Team hielt das Feld zusammen.

Mannschaften wie Katusha-Alpecin um Politt hatten versucht, mit hohem Tempo am Berg die Sprinter abzuhängen, um mit einer eigenen Attacke den Tag für sich zu entscheiden. Doch selbst am Mammolshainer Berg, an dem die Steigung teilweise 23 Prozent beträgt, blieb das Hauptfeld weitgehend zusammen, Favoriten wurden im hügeligen Terrain kaum abgehängt. So kam es nach 4 Stunden und 23 Minuten zum Schlussspurt, den Ackermann für sich entscheiden konnte.

Das Gesamtergebnis des Frankfurter Radklassikers auf einen Blick.

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