Ex-Weltmeister Sebastian Vettel wünscht sich von der Formel 1 mehr Einsatz für die Rechte von Homosexuellen.

"Wir alle stimmen doch zu, dass es nur fair ist, alle Menschen gleich zu behandeln. In bestimmten Ländern ist das nicht so. Da braucht es aber mehr als nur Worte, da braucht es Taten", sagte der Heppenheimer in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Dabei könnte unser Sport großen Druck ausüben und helfen, Fairness auf der Erde weiter auszubreiten."

In diesem Jahr macht die Formel 1 erstmals in Saudi-Arabien Station. Dort wird Homosexualität gesellschaftlich tabuisiert und mit Gefängnis oder gar der Todesstrafe geahndet. Auch in Ungarn fahren Vettel und Co., dort trat zuletzt ein umstrittenes Gesetz zur Beschränkung der Information über Homo- und Transsexualität in Kraft.