ize-Weltmeisterin Sarah Köhler aus Bruchköbel fürchtet, dass viele Schwimmer ihre Karrieren aufgrund der Corona-Pandemie beenden werden.

"Weil sie es nicht weiter finanzieren können. Schwimmen ist leider kein günstiger Sport", sagte die 25-Jährige im Interview mit dem Deutschlandfunk. Vor allem bei Nachwuchsschwimmern sieht Köhler diese Gefahr. Talente, die zwar bei den Olympischen Spielen in Tokio noch keine Rolle gespielt, danach aber eine Chance gehabt hätten, "sagen sich jetzt vielleicht: 'Ich mache lieber mein Studium oder meine Ausbildung fertig und gehe in eine andere Richtung'."

Die Spiele in Japan wurden wegen der Ausbreitung des Coronavirus um ein Jahr in den Sommer 2021 verlegt. Unterstützung sollte es laut Köhler von der Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Sporthilfe der Länder geben. Aber auch die im Jahr 2019 gegründete International Swimming League (ISL) könnte Abhilfe leisten.