Carolin Schäfer beim Meeting in Götzis.

Siebenkämpferin Carolin Schäfer wird beim Mehrkampf-Meeting in Götzis Vierte und erreicht damit die WM- und Olympia-Norm. Der Abstand aufs Podium ist am Ende gering.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Schäfer: "War ein Stück harte Arbeit"

Carolin Schäfer
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Carolin Schäfer aus Bad Wildungen hat im österreichischen Götzis die WM- und Olympia-Norm erreicht. Den vierten Platz, den die Siebenkämpferin nach dem ersten Wettkampftag innehatte, konnte die Leichtathletin von der LG Eintracht Frankfurt am Sonntag verteidigen. Am Ende erreichte sie 6.426 Punkte. "Im Endeffekt bin ich jetzt richtig stolz", sagte Schäfer hinterher.

Den Siebenkampf gewann die Britin Katarina Johnson-Thompson (6.813) vor Laura Ikauniece-Admidina aus Lettland (6.476) und Xenia Krizsan aus Ungarn (6.469). Die nur knapp dahinter platzierte Schäfer hatte am zweiten Wettkampftag im Weitsprung 6,09 Meter erreicht, im Speerwurf 51,07 Meter und im abschließenden 800-Meter-Lauf 2:14,25 Minuten.

Bereits am Samstag kam Schäfer über 200 Meter nach 24,03 Sekunden ins Ziel. Beim Kugelstoßen musste Schäfer lange zittern, bevor ihr in Runde drei ein gültiger Stoß auf 13,45 Meter gelang. Im Hochsprung schaffte sie 1,77 Meter, die 100 Meter Hürden absolvierte die 27-Jährige in 13,24 Sekunden.