Katharina Althaus beim Skispringen in Willingen

In Willingen wurde am Samstag Geschichte geschrieben. Erstmals fand auf der Mühlenkopfschanze ein Skisprung-Weltcup der Damen statt. Das konnten auch schwierige Windbedingungen nicht verhindern.

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Wind erschwert Skispringen in Willingen

Die Mühlenkopfschanze in Willingen
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Skispringerin Katharina Althaus hat sich rund eine Woche vor den Olympischen Spielen in Peking in starker Form gezeigt. Die Olympiazweite aus Oberstdorf landete am Samstag beim ersten Weltcup-Springen in Willingen (Upland) auf Rang zwei und musste sich nur der Weltcupführenden Marita Kramer (Österreich) geschlagen geben. Aufgrund schwieriger Windbedingungen wurde der zweite Durchgang gestrichen.

Althaus sprang auf starke 126,5 Meter (77,1 Punkte) und landete damit zum sechsten Mal in diesem Winter auf dem Podest. Am Ende fehlten ihr umgerechnet weniger als zwei Meter auf Dominatorin Kramer (80,2), die bereits ihren sechsten Sieg im zehnten Weltcup-Springen feierte. Dritte wurde die Slowenin Ema Klinec (72,0). 

Freitag nach Sturz ins Krankenhaus

Ein schwerer Sturz von Selina Freitag (Aue) überschattete den Wettkampf. Die 20-Jährige verlor bei der Landung die Kontrolle, nach längerer Behandlungspause gab die Olympia-Fahrerin aber Entwarnung, ehe sie ins Krankenhaus gebracht wurde. 

Die weiteren deutschen Springerinnen konnten nicht überzeugen. Juliane Seyfarth (Ruhla) landete mit 100 m auf Rang 16, Pauline Heßler (Lauscha/78,5) kam nur auf den geteilten 20. Platz. Am Sonntag (10 Uhr) steht in Willingen für die Frauen ein weiteres Einzelspringen an.

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