Stephan Leyhe hat es beim Weltcupspringen im italienischen Val die Fiemme einmal mehr in die Top Ten geschafft. Wenn der Nordhesse jetzt noch an seiner Landung arbeitet, dann schafft er es bald auch wieder aufs Podest.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Deutsche Skispringer überzeugen in Italien

Stephan Leyhe bei der Landung
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Stephan Leyhe ist beim Weltcupspringen in Val di Fiemme (Italien) am Samstag Sechster geworden. Der 28-Jährige aus Willingen (Upland) zeigte sich an einem starken deutschen Nachmittag zufrieden mit seiner Leistung. "Die Landung hat mich einige Punkte gekostet. Demnächst ist sicher auch wieder ein Podest drin. Es gibt noch ein paar Baustellen, aber der Grundsprung passt", strebte der Nordhesse im Gespräch mit dem Ersten schon wieder nach Höherem.   

Geiger überflügelt Kobayashi

Den Sieg und damit auch die Gesamtführung im Weltcup sicherte sich Karl Geiger vor Stefan Kraft (Österreich) und Tournee-Triumphator Dawid Kubacki (Polen) und belohnte sich fünf Tage nach seinem dritten Platz bei der Vierschanzentournee für seine bislang starke Saison. Weil der Japaner Ryoyu Kobayashi nur auf Rang 26 landete, schlüpfte Geiger erstmals in seiner Karriere in das Gelbe Trikot.

"Mehr geht nicht. Das ist etwas Besonderes, das freut mich unglaublich. Das Gelbe Trikot bekommt einen Spezialplatz", sagte Geiger im Ersten. Auch Bundestrainer Stefan Horngacher lobte: "Es war an der Zeit, dass Karl endlich gewinnt. Er ist bei der Tournee schon sehr gut gesprungen."

20-Jähriger Schmid überrascht

Für eine Überraschung sorgte auch Constantin Schmid, der als Fünfter das beste Ergebnis seiner Karriere verbuchte. Der 20-Jährige aus Oberaudorf blieb im ersten Durchgang mit 107,0 m sogar nur einen halben Meter unter dem Schanzenrekord des Polen Adam Malysz aus dem Jahr 2003. Leyhe als Sechster und Pius Paschke (Kiefersfelden) als Achter rundeten das erstklassige deutsche Ergebnis ab.