Imago Leyhe

Skispringer Stephan Leyhe hat die Vierschanzen-Tournee auf Platz zehn beendet. Der Willinger freute sich mit Teamkollege Karl Geiger, der am Ende Dritter wurde.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Leyhe: "Schlechte Sprünge vergessen, gute mitnehmen"

Imago Stephan Leyhe
Ende des Audiobeitrags

Stephan Leyhe ist bei der 68. Vierschanzen-Tournee in der Gesamtwertung auf Rang zehn gelandet. Damit verpasste der Willinger, der im vergangenen Jahr noch Platz drei erreicht hatte, das Podest deutlich. Beim abschließenden Springen in Bischofshofen wurde Leyhe 18. Den Sieg sicherte sich Dawid Kubacki, der auch die Gesamtwertung für sich entschied. Bester Deutscher wurde Karl Geiger auf Rang drei, hinter dem Norweger Marius Lindvik.

Leyhe zeigte sich nach der Entscheidung von seiner eigenen Leistung enttäuscht. "Heute bin ich unter meinen Erwartungen gesprungen", sagte er im ARD-Interview. "Das Timing war wieder das Problem. Dann ist man nicht ganz so locker."

Geiger mit "super Tournee"

Für Geiger freute er sich aber von Herzen. "Karl hat eine super Tournee gesprungen. Gerade Rang zwei in Oberstdorf – das war schon ein super Ding." Der Tournee-Dritte bekam auch Lob von Teamkollege Markus Eisenbichler. "Der Karle hat das ganz souverän gemacht."

Für die DSV-Adler ist die Podest-Platzierung Geigers ein wichtiges Signal. In den vergangenen fünf Jahren standen mit Severin Freund, Andreas Wellinger, Eisenbichler, Leyhe und nun Geiger fünf verschiedene deutsche Springer auf dem Podium. "Das war heute sehr fein, es macht mich einfach nur glücklich", zog auch Geiger selbst ein zufriedenes Fazit.

Wochen voller Arbeit

Leyhe hat sich für die nun kommenden Wochen indes einiges vorgenommen. "Es war nicht ganz so konstant, wie ich mir erhofft hatte, aber es geht in die richtige Richtung. Da muss ich in den nächsten Wochen weiter dran arbeiten, die schlechten Sprünge vergessen und die guten mitnehmen", sagte er. Dann könnte es auch bei seinem Heimspringen Anfang Februar in Willingen wieder mit einem Podestplatz klappen.